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AKKORDEONALE 2017

Internationales Akkordeon Festival

Donnerstag 4. Mai 2017 um 20:00 Uhr

akkordeonaleAKKORDEONALE 2017

Internationales Akkordeon Festival

Was ist schöner, als ein Akkordeon?

Fünf Akkordeons – und zwar auf der Akkordeonale!

Schon längst hat dieses viel geliebte und oft verkannte Instrument aus seiner verstaubten und etwas spießigen Nische herausgefunden und zeigt seine Popularität und Vielseitigkeit in allen Musiksparten. Die Akkordeonale mischt hier kräftig mit!

Praller musikalischer Reichtum erwartet das Publikum: von traditionell bis zeitgenössisch, folkloristisch, exotisch, klassisch und jazzig. Virtuos und temperamentvoll! Adrenalin und Seelenbalsam!

Der Niederländer Servais Haanen hat sich zum neunten Mal ein spannendes Programm mit Musikern aus den unterschiedlichsten Ländern ausgedacht: bayrische Grooves auf Bandoneon treffen auf temperamentvollen Jazz aus La France, alte russische Volksweisen begegnen den melodiösen Rhythmen Madagaskars, dazu atmosphärischer Folk auf Geige und Harfe und das Ganze zusammengewoben mit der bereits bekannten niederländischen Klangästhetik.

Kennzeichnend für die Akkordeonale ist die Begegnungen zwischen den Musikern in einem lebendigen Wechsel aus Solos und Ensemblestücken.

Das ist eine Herausforderung, denn so verschieden die kulturellen Hintergründe (und Persönlichkeiten), so unterschiedlich sind auch die Herangehensweisen und Stile der Musiker: Der eine ist hoch studiert mit klassischer Ausbildung, der andere hat sein Instrument von frühester Kindheit an ganz selbstverständlich innerhalb seiner Kultur erlernt und die einzige wirklich gemeinsame Sprache ist die Musik.

So entsteht ein sehr lebendiges Nebeneinander auf der Bühne. Improvisationstalent, Spontaneität und die Lust am gemeinsamen Konzert lassen die Musiker wie von selbst zu einer Einheit werden. Im Zusammenspiel verbinden sich die vielfältigen Klangmöglichkeiten und etwas Neues, bis jetzt noch nicht gehörtes entsteht.

Ein einzigartiges Fest der Klänge, ein Ereignis der besonderen Art.

 

Sehen — Hören — Genießen

 

Stefan Straubinger (Deutschland)

Bayrische Grooves auf Bandoneon
Stefan Straubinger hat die bayrische Volksmusik praktisch mit der Muttermilch aufgesogen.
Nach einem Architekturstudium hat er sein Diplom an den Nagel gehängt um Musiker zu werden.
Er beschäftigt sich mit den verschiedensten Stilrichtungen – mit traditioneller Musik aus Bayern, Österreich, vom Balkan und dem Orient als auch mit Schrammelmusik, Bordun-, Mittelalter- und Renaissancemusik, Funk, Rock, Latin und Jazz.

Stefans Hauptinstrument ist das Bandoneon, aber daneben ist er Multi-instrumentalist, u.a. Drehleier, Tenorhorn, Steirische  Harmonika  und seine große Leidenschaft – die Maultrommel.

Bei so geballter Vielfalt verwundert es nicht, dass er bei Musiksessions immer der letzte ist, der geht.



Alevtina Nikitina (Russland)

Junge Virtuosin mit russischer Seele 

Alevtina Nikitina kommt aus den Nordwesten Russlands, aus der Stadt Pskov an der Grenze zu Estland.
Akkordeon spielt sie seit ihrem achten Lebensjahr und Musik war ihr so wichtig, dass sie ihre Liebe zum Beruf gemacht hat.

Alevtina hat ihr Studium in Sankt Petersburg am Rimsky-Korsakov Konservatorium erst 2014 abgeschlossen aber bereits an vielen nationalen und internationalen Akkordeonwettbewerben teilgenommen, wo sie diverse erste Preise abräumte.
Ihr Instrument ist das Bajan, die osteuropäische Variante des chromatischen Knopfakkordeons. Alevtina spielt viele Stile, aber am meisten liebt sie die Russische Volksmusik und Klassik.

Laurent Derache (Frankreich)

Esprit und Temperament im Jazzgewand
Mit sieben Jahren hat der Franzose Laurent Derache mal bei der Organisation eines Akkordeonkonzerts mitgeholfen. Daraufhin schlug sein Vater ihm vor, dieses Instrument zu lernen und Laurent hat nie mehr damit aufgehört. Seine Ausbildung als Akkordeonist/ Musiker führte ihn durch zahlreiche Konservatorien und Akademien. Neben Akkordeon studierte er Jazz, Harmonielehre, Improvisation und Komposition, und es gab Zeiten, an denen sein Pensum bei 8 Stunden Spielen am Tag lag.

Er begleitete diverse Chansoniers, spielt viel für Theater und in den verschiedensten Ensembles, aber seine große Liebe gehört seinem eigenen Laurent Derache Trio. Seine musikalische Inspirationen fand er u.a. bei Keith Jarrett, Chick Corea, Miles Davis, Dire Straits, Supertramp aber auch bei Bach und Ravel.

Rinah Rakotovao (Madagaskar)

Der Herzschlag Madagaskars
Nirinambinintsoa( Rinah) Rakotovao kommt aus Madagaskar.

Seine ersten Instrumente waren der Kabôsy, ein kastenförmige Gitarre, und Perkussion. Erst mit 23 Jahren entdeckte Rinah für sich das Akkordeon, ein Instrument, das von den französischen Besatzern eingeschleppt wurde und viele traditionelle madagassischen Instrumenten verdrängte.
Die Musik aber nicht !

Mittlerweile  ist auch das Akkordeon auf Madagaskar vom Aussterben bedroht da es nur noch wenige bespielbare Instrumenten gibt (teils 100 Jahre alt) und kein Geld, um neue zu kaufen.
Als Autodidakt spielt Rinah die traditionelle Betsileo  (Musik mit Ursprung in Südostasien) und madagassische Volksmusik (ein Mischmasch aus allem, was mal auf der Insel vorbeigeschaut hat).
 

Servais Haanen (Niederlande)

Der Meister feiner Klänge

Als musikalischer Querdenker ist Servais Haanen Drahtzieher und Organisator der Akkordeonale. Er komponiert und arrangiert die Ensemble-Stücke des Festivals und führt durchs Programm. Seine mit knochentrockenem Humor gespickten Moderationen haben bereits Kultstatus.
Schon lange arbeitet Servais daran, die Grenzen der Ziehharmonika zu sprengen und Elemente aus neuer Musik, Minimalstrukturen und anderen ausgefallenen Klängen zu integrieren. Dank einer vielfältigen Bandarbeit (u.a. Appellation Contrôlée, Quatro Ventos, KlangWeltenFestival) und Komponistentätigkeit für Musiktheater-Produktion und Dokumentarfilm bringt Servais unterschiedlichstes Musikmaterial ins Spiel. Neben seiner Dozententätigkeit für Akkordeon ist die Ensemblearbeit mit außergewöhnlicher bis unmöglicher Besetzung eine seiner liebsten Beschäftigungen.

Begleitmusiker:

Twelfth Day  (Schottland)

Athmospheric Folk aus Schottland
Das Duo Twelfth Day sind die Geigerin Catriona Price und die Harfenistin Esther Swift aus Schottland. Beiden singen, was klingt, wie ein ätherisches Stimmgemälde.

Catriona und Esther komponieren gemeinsam, wobei sie ihre Inspiration aus traditionellem Folk, klassischen Elementen, Pop und Minimal- Music schöpfen und eine Musik kreieren, die außerhalb eines bis jetzt bekannten Genres steht. Innovativer, atmosphärischer Folk.
Catriona und Esther sind unzertrennlich!!

 

Sparte: Music
Stadt: Altenkirchen
Veranstaltungsort: Stadthalle Altenkirchen
Veranstalter: Kultur-/Jugendkulturbüro Haus Felsenkeller e.V.
Einlass: 19 Uhr
Eintrittspreise / Kursgebühr: VVK 16/20 ABK 20/24 (zuzüglich individueller Vorverkaufsgebühr der Vorverkaufsstellen)
Tickets: Hier Buchen
Bestuhlung: Bestuhlt/Unbestuhlt (Freie Platzwahl)
Kontakt: Kultur-/Jugendkulturb?ro Haus Felsenkeller e.V.
Marktstr. 30
57610 Altenkirchen

Tel: 02681 / 7118
www.kultur-felsenkeller.de


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